Geräte und Materialien

Die Modellherstellung - Präzision von Anfang an

  • Einsatz hochwertiger Gipse, Anmischen im Vakuummischgerät (H&R) zur Vermeidung von Blasenbildungen und zur homogenen Mischung.
  • Modellherstellung für Sägemodelle mit dem Zeiser-System (Girrbach). Die Abbindeexpansion des Gipses wird so vollständig kompensiert.
  • Modelle (7K)Trimmen (Beschleifen) der Modelle trocken mit Bandschleifer (H&R). Die frühere Methode, mit Wasser und Diamantscheibe zu trimmen, führte zu unkontrollierbaren Volumenveränderungen der Modelle. Dieses Phänomen tritt beim trockenen Schleifen nicht mehr auf.

 

Fräs- und Vermessungstechnik

  • Fräsmaschine (14K)Vermessung der Modelle und Fräsung von Geschieben, Lagern und Teleskopen mit der Präzisionsfräsmaschine D - F 44(H&R). Hier kommt es auf äußerste Sorgfalt und Präzision an. Geringstes Spiel im Lager einer Fräsmaschine führt zu gravierenden Ungenauigkeiten. Die H&R-Fräsmaschine zeichnet sich durch einfache Handhabung sowie durch eine absolut robuste Ausführung aus, die bezüglich der Präzision keine Wünsche offen läßt.

 

Der Metallguß
 
  • Vorheizen der Muffeln im Labotherm L5 (Nabertherm). Freie Programmierung der Aufheizzeiten und der Temperaturanstiegsgeschwindigkeiten  zur optimalen und schonenden Temperierung der Gußformen.
  • Metallguß mit der Nautilus MC plus (BEGO). Ein computergesteuerter Gußvorgang stellt die materialgerechte Verarbeitung des Metalls sicher. Überhitzungen der Schmelze und Fehlgüsse durch andere Störeinflüsse des Gußapparates sind so ausgeschlossen.
Druckgußmaschine (14K)

 

Die Strahltechnik

  • Nach dem Metallguß müssen alle Metallobjekte sorgfältig abgestrahlt und von ihrer Oxidschicht befreit werden.
  • Zum Abstrahlen der gegossenen Metallobjekt verwenden wir das Punktstrahlgerät P - G 400 (H&R) sowie das Handabstrahlgerät D - H 22 von (H&R). Spezielle Körnungen hochwertiger Strahlmittel sichern die schonende und materialgerechte Bearbeitung der Metalloberflächen
  • Vorbereitung zur Rocatec-Verbundtechnik für Kunststoffverblendungen sind im 4-Kammer-Strahler P - G 400 (H&R) möglich. Dieses Verbundsystem ermöglicht einen optimalen Verbund zwischen Metall und Verblendkunststoff.

 

Die Laserschweißtechnik

  • Connexion-Laser (8K)Laserschweißen gehört heute zum zahntechnischen Alltag. Zahntechnik mit einer einzigen Legierung (s. Golden-Gate-System) wird hier möglich, da mit legierungsgleichen Drähten geschweißt wird.
  • Verbund von Modellgußelementen, Verschweißen großer Brücken oder auch Steigerung der Haftkräfte in alten Teleskopprothesen sind problemlos möglich.
  • Mit dem Laserschweißgerät Connexion (Degussa) ist unser Labor auch diesbezüglich optimal ausgestattet. Durch die geschickt angebrachte, einzigartige Koaxialspülung entsteht kein Oxyd beim Lasern, das die Nähte schwächen könnte.
  • Bedienung des Lasers nur durch ausgebildete Fachkräfte.

 

Verbindungs- und Konstruktionselemente
 
  • Generell verarbeiten wir auf Wunsch jedes marktübliche Verbindungs- oder Konstruktionselement.
  • Besonders hervorzuheben für Verriegelungen: Schwenkriegelsystem von Heraeus. Perfekter Sitz und leichte Handhabung für den Patienten
Verbindungselement
Verbindungselement
    Besonders hervorzuheben für Geschiebe an Modellgußprothesen: Multicon I (Degussa). Leichte Aktivierbarkeit und ausgezeichneter Sitz.

 

Die Keramik-Verblendtechnik

  • Für eine spannungsfreie Keramik in höchster Perfektion ist die Wahl des Brennofens entscheidend. Wir verwenden den Programat X1 (Ivoclar). Er ist komplett frei programmierbar und ermöglicht so die Anpassung an jedes Keramiksystem.
  • Verarbeitung des Keramiksystems Duceragold mit Lichtdynamikmassen auf Degunorm-Kronengerüsten (vgl. Golden-Gate-System). Hervorragende Naturtreue im Vergleich zu natürlichen Zähnen. Hydrothermale Keramik mit dem großen Vorteil der minimalen Rauhtiefe auf der Oberfläche; auch nach Einschleifen perfekt polierbar. Abrasionsverhalte (Abrieb) wie natürlicher Zahnschmelz.
  • Verarbeitung des Keramiksystems IPS Classic (Ivoclar) auf Biocclus-N-Kronengerüsten. Mit IPS Classic ist eine noch stärkere individuelle Chrakterisierung der Keramik, vor allem bei extremen Anforderungen (Schmelzsprünge, altersbedingte Farbeinlagerungen bei den Nachbarzähnen etc.), zu erreichen.

 

Das Vollkeramiksystem "IPS Empress"

  • Perfekte Ästhetik bei Restaurationen im Seitenzahnbereich durch Keramikinlays. Minimales Beschleifen der Zähne, da eine adhäsive Verklebung des Inlays mit dem Zahn vorgenommen wird. Teilkronen sind oft durch Einsatz von Empress-Onlays vermeidbar.
  • Perfekte Ästhetik bei Restaurationen im Frontzahnbereich durch Veneers oder Vollkeramikkronen. Schichttechnik führt hier zu Ergebnissen, die keinen Unterschied mehr zum natürlichen Nachbarzahn erkennen lassen.
  • Keramik-Verblendung (4K)Wurzelstifte aus Zirkoniumoxid lassen sich an keramische Stiftaufbauten pressen. So können wurzelgefüllte Zähne mit nur geringem Hartsubstanzverlust durch eine adhäsiv befestigte Keramikrestauration minimalinvasiv versorgt werden. Die Ästhetik läßt dabei keine Wünsche offen.

 

Die Kunststoff-Verblendtechnik

  • Kunstoff-Verblendung (4K) Solidex (Shofu) als lichthärtendes Composite-System für Kronen und Brücken überrascht durch seine ästhetischen Resultate
  • In Verbindung mit dem Rocatec-System (ESPE) zur Herstellung eines festen Metall-Kunststoff-Verbundes entsteht hier eine hochwertige Verblendung zu günstigen Konditionen.

 

Die Kunststoff-Prothetik

  • Modell (11K)Einsatz des Palajet Systems (Heraeus). Beim Polymerisieren (Aushärten) des Prothesenkunststoffs ist so eine optimale Formtreue des Materials erreichbar.
  • Minimierung des Restmonomergehaltes. Besonders wichtig für Allergiker.

 

Die Tiefziehtechnik

  • Mit Hilfe des Tiefziehgerätes Ministar (Scheu-Dental) ist eine exakte und preiswerte Herstellung von Schienen möglich.
  • Sportschutzschienen in allen Farben können problemlos und sehr hochwertig hergestellt werden.

Sportschutzschienen (9K)


 

  Qualitätszertifikat   nach oben   die Goldlegierung ars dentale